Himno por la Memoria
Dieses Werk hat seinen Ursprung im melancholischen, wehmütigen Charakter des Tango-Liedes. Entstanden ist es vor dem Hintergrund zweier bis heute unaufgeklärter Terroranschläge in den Jahren 1992 und 1994 in Buenos Aires auf die Botschaft Israels und die AMIA (israelisch-argentinisches Zentrum), wobei es zu mehr als hundert Toten und 550 Verletzten kam. Himno por la memoria (Hymne an das Gedenken) ist ein Aufruf gegen das Vergessen, da sich nur mit Erinnerung eine bessere Zukunft aufbauen lässt.
| LVB-PA 0651 |
Himno por la Memoria Klavier, Querflöte, |
Mehr Informationen über den Komponisten
Pablo Aguirre
Pablo Aguirre wurde 1961 in Buenos Aires (Argentinien) geboren. Der Pianist und Komponist studierte Klavier am Konservatorium von Buenos Aires, Musikpädagogik an der Universität CAECE in Buenos Aires (Argentinien), Klavier bei Dr. Guillermo Graetzer und Roberto Caamaño und Komposition und Orchestrierung bei Manolo Juárez und Lito Valle.
Er vereinigt in seiner Musik zwei in der argentinischen Kultur tief verwurzelten musikalischen Stilrichtungen - zum Einen die europäische klassische Musik, zum Anderen den Tango. Aguirres Musik versteht sich als eine innovative Weiterentwicklung der klassischen Tradition, ist aber ebenso eine Fortsetzung von Piazzollas Erneuerungen des Tangos.
Die treibende Kraft des Komponisten beruht auf dessen innerem Bedürfnis, eine musikalische Ausdrucksform seiner kulturellen Identität zu schaffen. Aguirre wurde mit namhaften Preisen wie z.B. dem Preis "Estímulo a la Creación" (Förderung der Kreativität) des Fondo Nacional de las Artes (2008, 2004 und 1997) und dem Ersten Preis der Universität Belgrano in der Kategorie Folklorefusion (1987) ausgezeichnet.
















